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Pressemitteilung

19.01.17

Campingurlaub im Wandel: Vom idyllischen Stellplatz an der Büffelweide bis zum noblem Glamping mit Himmelbett

REISEN HAMBURG – die Messe für Urlaub, Kreuzfahrt, Caravaning und Rad vom 8. bis 12. Februar auf dem Gelände der Hamburg Messe

Campingtourismus liegt im Trend und setzt auf immer wieder neue Ideen. Allein von Januar bis Oktober 2016 zählten die deutschen Campingplätze laut dem Deutschen Tourismusverband 29,9 Millionen Übernachtungen – mehr als im gesamten Jahr 2015. Wie sehr sich die Nachfrage in den vergangenen zehn Jahren gesteigert hat, das zeigt ein Vergleich: 2006 zählte man noch 21,55 Millionen Übernachtungen. Ganz vorne bei den beliebtesten Zielen in Deutschland liegt Bayern, Partnerregion der REISEN HAMBURG, vor den norddeutschen Ländern Mecklenburg-Vorpommern und Niedersachsen. Auch der Anspruch der Urlauber ist deutlich höher. Laut dem Caravaning Industrie-Verband CIVD legen immer mehr Camper Wert auf den Komfort der Campingplätze. Demnach ist es inzwischen üblich, auf einem Fünf-Sterne-Platz Golfmöglichkeiten, ein Fitnessstudio sowie W-LAN vorzufinden. Und wer das Besondere sucht, dem kommen Glamping-Angebote entgegen. Erste Einblicke gibt es vom 8. bis 12. Februar auf der größten Messe für Urlaub, Kreuzfahrt, Caravaning und Rad im Norden.

Glamping im noblen Safarizelt
Zu einem festen Begriff hat sich in jüngster Zeit das Glamping entwickelt – eine Kombination der englischen Wörter glamour und camping. Was sich Reisende darunter vorzustellen haben, das zeigt der Aussteller Eurocamping Zedano aus dem Ostseeheilbad Dahme: Dort bietet man spezielle Safarizelte an, die ausgestattet sind mit Himmelbett, noblen Echtholz-Möbeln, einem kompletten Bad inklusive Wanne, einer Terrasse und einem Ofen für kühlere Tage. Die Nachfrage ist groß, bereits jetzt sind die Zelte für die Hauptsaison ausgebucht. Doch nicht nur in Deutschland lässt sich nobel campen. Der Aussteller Reisewelt 50 plus bietet Glamping etwa in Großbritannien an. Auf dem Anwesen Walcott Hall stehen den Urlaubern zum Beispiel in diversen Stilen ausgestattete Jurten zu Verfügung.  Wer es noch ungewöhnlicher mag, der bucht einen stilvollen Feuerwehranhänger oder den romantischen Gypsy Caravan.

Camping by Night
Einen Einblick, welche außergewöhnliche Atmosphäre Camping bieten kann, lässt sich bereits während der Messetage gewinnen. In einem eigens abgedunkelten Bereich der Halle A3 findet sich die Sonderschau „Camping by Night“: Hier warten Caravans und Campingzelte auf die Besucher, deren Inneres mit zahlreichen Lichtern zum Leuchten gebracht wird, und die so eine äußerst romantische Stimmung schaffen. Als neuen Bereich gibt es 2017 „Camping & Mee(h)r“: Um das breite Angebot für Urlaub und Caravaning noch deutlicher zu verknüpfen, wird in Halle B1, im Übergang von Tourismus-Bereich in die Caravaning-Hallen, das Thema Camping-Urlaub inszeniert. Zum 70. Geburtstag des VW Bulli als populärstem Reisebegleiter stellt der VW-Bus-Stammtisch hier auch VW-Busse verschiedener Generationen vor.

Stellplätze auf dem Land: Besuch beim Wasserbüffel
Wer beim Camping das Besondere sucht, dem bieten die Veranstalter zahlreiche weitere Möglichkeiten. Der Aussteller Landvergnügen hat seinen besonderen Reise- und Genussführer dabei und informiert über mehr als 470 ländliche Gastgeber in ganz Deutschland. Campingtouristen können mit Zelt oder Reisemobil bei Bauern, Brauern oder Winzern übernachten und dort auch Einblicke in deren tägliche Arbeit gewinnen. Zu den Zielen zählt beispielweise der Büffelhof Steinwand in Sulz-Dürrenmettstetten am Neckar, wo Gäste nicht nur die eindrucksvollen Tiere beobachten können. Im Hofladen gibt es auch frischen Mozzarella aus Wasserbüffelmilch sowie Produkte aus deren Fleisch.

Kanada-Boom und Trump-Faktor
Viele Campingtouristen allerdings zieht es in die Ferne, vor allem die USA und Kanada sind beliebte Ziele für Reisemobil-Reisende. So verzeichnete der Anbieter Canusa für beide Destinationen im Jahr 2016 erneut merkliche Zuwächse. „Für Kanada waren die Zuwächse sogar zweistellig“, erklärt Geschäftsführer Tilo Krause-Duenow. In diesem Jahr wird beispielsweise die Tour „Quer durch Kanada 2017“ angeboten, bei der das Reisefahrzeug in Montreal oder Toronto übernommen und in Vancouver oder Calgary wieder abgegeben wird.

Ähnliche Ergebnisse verzeichnet der Anbieter SK Camping: „Speziell bei den Kanada-Angeboten stieg die Nachfrage im Vergleich zu 2015 um rund 20 Prozent“, sagt Inhaber Rainer Schoof. Er führt dies nicht zuletzt auf einen Trump-Faktor zurück – viele Interessenten könnten sich mit dem neuen US-Präsidenten nicht anfreunden, würden daher statt in die USA lieber nach Kanada reisen. „In diesem Jahr machen wir uns schon Sorgen, ob unsere Kapazitäten überhaupt ausreichen“, so Schoof. Ganz aktuell sind etwa Reisemobile, die für kürzere Ausflüge vor Ort auch mit E-Bikes ausgerüstet sind. Vertreten sind auf der Messe noch weitere Anbieter für Amerika-Touren wie Cruise America, das auf 124 Mietwagenbüros verweisen kann.

Die Nachfrage nach dem mobilen Reisen durch europäische Länder steigt ebenfalls rapide. So bietet Adventure Tours die Möglichkeit, voll ausgestattete Reisemobile zu mieten, die nach dem Flug in die Zielregion dort übernommen werden. „Wir verzeichneten im Jahr 2016 eine Steigerung der Nachfrage um rund 40 Prozent“, erklärt Geschäftsführer Thomas Noack. Beliebt sind diese Reisen bei Kunden jeglicher Couleur. Noack: „Das Spektrum reicht von 30 bis 75 Jahren.“

REISEN HAMBURG - die Messe für Urlaub, Kreuzfahrt, Caravaning und Rad öffnet vom 8. bis 12. Februar 2017 auf dem Gelände der Hamburg Messe und Congress zum 40. Mal ihre Tore. Partnerland ist diesmal Spanien. Öffnungszeiten: Mittwoch bis Sonntag, täglich 10 bis 18 Uhr. Eintrittspreise: Tagesticket mit Comebackfunktion (gilt auch an einem weiteren Tag ab 15 Uhr) 10 Euro, bei Online-Kauf 9 Euro, Tagesticket ermäßigt 7,50 Euro, für Kinder (6 bis 15 Jahre) 5,50 Euro, Familien-Ticket 20 Euro. Die Eintrittskarten gelten auch für die AUTOTAGE HAMBURG, die parallel stattfinden. Mehr unter reisenhamburg.de und auf facebook.com/reisenhamburg.

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